Externer Traffic wird immer wichtiger für bestehende Amazon Produkte. Dies liegt besonders daran, dass wir uns durch das hinzuführen von externem Traffic einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen können. Wie wir das machen und wie auch Du dieses System mit nur wenigen Schritten nachbauen kannst, zeige ich Dir in diesem Artikel.

Voraussetzungen:

Nachdem die Voraussetzungen geklärt sind möchte ich noch einmal kurz darauf eingehen, weshalb wir externen Traffic (sei es für Launches oder für einen stetigen Fluss an neuen Kunden) brauchen, um noch erfolgreicher auf Amazon zu verkaufen.

Für den Einsatz von externem Traffic sprechen nun mehrere Gründe:

Zum einen steigern wir die Abverkaufsrate unseres Produktes, welches im besten Fall dazu führt, dass wir Bestseller in unserer Kategorie und somit noch mehr organische Verkäufe auf Amazon erzielen werden.

Durch den Bestseller-Badge, steigen nachweislich die Verkäufe, in zahlreichen Tests haben wir gemessen und überprüft, dass dieses Badge zu einer Verdoppelung der Verkäufe führen kann. Außerdem hat der richtige Einsatz von externem Traffic zur Folge, dass wir unsere Kunden und Fans unserer Marke immer wieder ansprechen können. Wie uns das gelingt, möchte ich jetzt kurz vorstellen.

 

Liste, Liste, Liste

Oft gehört und dennoch vernachlässigt – die eigene E-Mail-Liste. Besonders wenn der Aufbau einer Marke, mit mehreren Produkten, geplant ist, ist eine E-Mail-Liste essentiell, um noch schneller an Kunden zu gelangen. Kunden, welche mit unseren Produkten bisher zufrieden waren und generell auch Interesse an weiteren Produkten unserer Marke haben, kaufen eher und deutlich schneller eines unserer neuen Produkte.

Das Resultat sollte jedem bewusst sein: so entsteht exponentielles Wachstum für Dein Amazon Business. Doch bevor wir vom besagten Wachstum träumen können, müssen wir zunächst einige Systeme integrieren. Einmal aufgesetzt, können wir vom stetigen Fluss an Neukunden profitieren.

 

Grundaufbau:

Wir geben unserer Zielgruppe auf Facebook einen unwiderstehlichen Anreiz unser Produkt zu testen. Dies kann in Form eines Rabattes oder in Form einer Dreingabe sein. Beim direkten bewerben des Rabattes musst Du darauf achten, dass dieser wirklich signifikant ist. Am besten muss Deine Zielgruppe schon einmal von Dir gehört haben – dann funktioniert diese Methode am besten. Bei der Dreingabe gibst Du Deinen Kunden, welche an der Aktion teilnehmen wollen, etwas dazu.

Dies kann in Form eines zusätzlichen Produktes, aber auch in Form einer Erweiterung zu Deinem Produkt sein. Was in Deinem Fall Sinn ergibt solltest Du Dir anhand Deiner Zielgruppe gut überlegen.

Verkaufst Du zum Beispiel Bügeleisen, ist es vielleicht wenig sinnvoll ein zweites Bügeleisen, sondern lieber ein kostenloses Bügelbrett mit anzubieten – ich glaube Du verstehst worauf ich hinaus will. Wir setzen also unsere Facebook-Kampagne mit unserem Anreiz auf und leiten alle Interessierten auf eine Aktionsseite.

Wir benutzen dafür zum Beispiel Clickfunnels, ein Tool mit dem man auch ohne Programmierkenntnisse schnell und einfach solche Seiten zusammenklicken kann. Nun haben wir also unsere Kampagne und unsere Aktionsseite (ob Du Clickfunnels oder ein anderes Tool benutzt ist dabei vollkommen egal). Anschließend kommen wir zum wichtigsten Part.

Wir brauchen ein E-Mail-Tool mit dem wir die E-Mail-Adressen unserer potentiellen Kunden einsammeln können. Essentiell ist, dass es ein sogenanntes tag-basiertes Tool ist – ansonsten funktioniert die dahinterliegende Sequenz später nicht. Ein solches Tool ist zum Beispiel Klick-Tipp, welches auch wir verwenden, um solche Sequenzen aufzusetzen (im nachfolgenden werde ich ausschließlich auf die Funktionen dieses Tools eingehen).

Der Clou an diesem System ist, dass wir Regeln innerhalb der Sequenz festlegen können, welche uns helfen das maximale aus dem gewonnen Kontakt herauszuholen.

E-Mail-Sequenz

Achte in Klick-Tipp darauf, dass Du eine eigene Kampagne für diese Aktion erstellst. Innerhalb dieser Kampagne legst Du nun fest, welche E-Mails an die Interessenten versendet werden sollen. Ich empfehle zunächst eine 3stufige Sequenz, welche wie folgt aufgebaut ist:

  • Willkommensmail mit weiteren Hinweisen und ggf. Links zum Einlösen des Rabattes oder einer Anleitung wie man nun an das Beworbene kommt – direkt nach Eintragung

Schickst Du nun Deine Kunden zu Amazon, achte darauf, dass Du dies in den folgenden Mails immer mit aufnimmst – wir wollen neben dem Verkauf natürlich auch super Feedback vom Kunden erhalten. Wie Du das erhältst, zeige ich Dir jetzt.

 

  • Hinweis zur Verwendung des Produktes und ggf. Hinweise, dass der Kunde in Dir einen direkten Ansprechpartner hat, sollte es zu Problemen mit dem Produkt oder der Sendung kommen.

Sende dem Kunden nach ein paar Stunden ab Eintragung und Klick auf die E-Mail (Funktion innerhalb von Klicktipp) diese E-Mail.

Je nachdem wie viele Daten Du vom Kunden vorher abfragst, kannst Du Deine E-Mails sehr gut personalisieren. Zum Beispiel könntest Du den Kunden automatisch mit seinem Vornamen ansprechen und Ihm am Ende der Mail schöne Grüße nach „Ort des Kunden“ wünschen.

Wir haben die besten Erfahrung mit maximal personalisierten, aber dennoch automatisierten, Follow-Up Mails gemacht.

 

  • In der Dritten Mail, welche Du nach 7 Tagen ab Eintragung an den Kunden schickst, fragst Du gezielt nach Feedback und bittest den Kunden eine Rezension abzugeben. Durch geschickte Formulierungen schaffst Du es, dass überwiegend zufriedene Kunden eine Rezension abgeben und die, bei denen etwas schiefgelaufen ist, sich bei Dir melden.

Dies ist eine sehr vereinfachte Form unserer Sequenzen. Wie Du bestimmt gemerkt hast, liegt es hier an Dir, wie Du diese Sequenz passend zu Deinem Produkt und Deiner Zielgruppe abwandelst, damit sie erfolgreich wird.

 

 

Erster Schritt geschafft – was nun?

Nun, das Ganze ist ja noch längst nicht vorbei. Jetzt hast Du es geschafft die Mailadresse des Kunden zu bekommen, und das außerhalb vom Amazon Ökosystem, und kannst diesem nun weitere passende Artikel vorstellen.

Ich habe schon Sequenzen gesehen, welche deutlich über ein Jahr in die Zukunft geplant sind und immer wieder neben Mehrwert (zB passende Artikel oder Anleitungen) auch passende Artikel aus dem Sortiment vorstellen.

Einmal aufgesetzt läuft dieses System völlig automatisch und generiert Dir laufend starken Traffic für Deine Produkte. Je nachdem wie stark Du Deine Sequenzen fortführst, kannst Du auch verschiedene Szenarien definieren, was passieren soll, wenn zum Beispiel jemand Deine E-Mail nicht öffnet oder nicht geklickt hat. Hier könntest Du zum Beispiel andere Titel wählen, um die Maximale Aufmerksamkeit zu generieren.

Generell sind Deiner Kreativität dort keine Grenzen gesetzt.

 

Deine To-Do’s für eine solche Sequenz:

  • Erstelle Deine Aktionsseite mit passendem Produkt und Anreiz (mit zB Clickfunnels)
  • Erstelle Dir in zB Klick-Tipp eine passende Sequenz
  • Hinterlege das Formular Deines E-Mail-Tools auf der Aktionsseite
  • Erstelle die Facebook-Anzeige und leite Deine Zielgruppe auf Deine Aktionsseite

 

Nun hast Du eine automatisierte Sequenz, welche Dir laufend nicht nur Einnahmen, sondern auch Rezensionen und sogar Stammkunden generiert.

Wichtiger Hinweis: Da Du auch Ausgaben für die Werbeanzeigen hast, wird es, je nach Produkt, schwer, direkt mit dem ersten Produktverkauf an diesen Kunden profitabel zu sein. Daher ist es wichtig, dass Du Folgeangebote in Deiner E-Mail-Sequenz hast. Hier wird die Aktion, solltest Du nicht schon vorher profitabel sein, erst richtig und fortlaufend Geld für Dich verdienen.

 

That’s it.

 

Ich hoffe ich konnte Dir das Thema etwas näher bringen, auch wenn ich es stark vereinfachen musste. Schreib mir doch bitte einmal in die Kommentare, ob diese Sequenzen so verständlich sind. Gerne können wir hierzu auch einmal ein Webinar oder Video machen, sollte dazu größere Nachfrage bestehen.

 

Viel Erfolg mit Deiner ersten Kampagne!

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